Han Sol Lee Eo, geboren in Busan, Korea, ist als Violinistin und Kulturproduzentin sowohl in Europa als auch in Korea aktiv. Sie leitet das Alte-Musik-Ensemble Nuri Collective und wirkt zudem als Konzertmeisterin in verschiedenen Orchestern, darunter im Bremer Barockorchester und im Ensemble 300+. Zuletzt wurde sie 2024 mit dem Schmelzer-Preis beim Heinrich-Schmelzer-Wettbewerb im Stift Melk ausgezeichnet.
Bereits im Alter von 13 Jahren gab sie ihr Debüt mit dem Wonju Philharmonic Orchestra. Ihr Musikstudium begann sie im Alter von 17 Jahren in Deutschland und schloss ihr Diplom an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Latica Honda-Rosenberg und Irene Wilhelmi ab. Im Anschluss widmete sie sich dem Studium der Barockvioline bei Prof. Irmgard Huntgeburth und erwarb ihren Master als Instrumentalsolistin mit Auszeichnung.
Die Beschäftigung mit der Barockvioline eröffnete ihr neue musikalische Horizonte. Seit 2015 vertieft sie ihre Kenntnisse durch Meisterkurse und Projekte mit renommierten Musikern wie Florence Malgoire, Christoph Huntgeburth, Enrico Onofri, Emilio Moreno, Paul Agnew, Pedro Memelsdorff, Manfredo Kraemer und Sigiswald Kuijken.
Als Leiterin und Produzentin des 2018 gegründeten Nuri Collective realisiert sie mit Unterstützung von Kulturstiftungen innovative Projekte an der Schnittstelle von Tradition und Moderne. Diese Vorhaben, wie etwa die Uraufführung der „Elsterkantate“ von Yonghee Kim, fungieren als kulturelle Brücke zwischen Europa und Korea. Ihre künstlerische Tätigkeit führte sie bereits zu internationalen Kooperationen und Auftritten in Korea, Japan, Spanien, in der Schweiz sowie in zahlreichen weiteren Ländern.
Derzeit erkundet sie begeistert verschiedene Repertoires und organisiert Konzerte und Projekte zwischen Europa und Südkorea. Dabei setzt sie sich zum Ziel, durch innovative Programme neue künstlerische Erfahrungen zu schaffen.










